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Beweise?Ich möchte noch einige Wissenschaftler
anführen, die sich mit der Reinkarnationsthese auseinandersetzten und vor
allem nach wissenschaftlichen Beweisen suchten. Ihre Erkenntnisse und auch
einige Fallstudien nun zusammenfassend.
Professor Ian Stevensonlehrt an einer Universität in Virginia. In seinen
Untersuchungen geht es um Spontanerinnerungen von Kindern (und auch
Jugendlichen), die von einem früheren Leben berichten und deren Aussagen
nachprüfbar und wahr sind.
Er brachte darüber einige Aufsätze und Bücher heraus, wo auch Fallstudien, die vor allem von Personen in Indien, Sri Lanka, Türkei, Thailand und Burma handeln, beschrieben werden. Sein bekanntestes Werk heißt „Twenty Cases Suggestive of Reincarnation“. Beispiel einer Wiedergeburtenerinnerung: Ravi S. wurde 1951 mit einem geradlinigen Muttermal am
Hals geboren. Mit 2 oder 3 Jahren begann er von einem früheren Leben zu
erzählen, in dem er ermordet wurde. Das Muttermal zeigt die ihm
zugefügte tödliche Wunde. Er nannte die Namen seiner zwei Mörder,
die Freunde der Familie waren und erkannte sie sogar wieder. Ravi beschreibt wie
sie ihn aus dem Haus locken, den Todeshergang und sogar, wo er begraben liegt.
Weiters verlangte er Spielsachen und Gegenstände, die er im früheren
Leben als Sohn eines reichen Friseurs, dessen Name Munna war, besaß. Munna
starb 6 Monate bevor Ravi geboren wurde.
Die von Ravi beschriebenen Mörder sind identisch mit den nach der Tat verdächtigten Männern. Einer gestand die Tat sogar, widerrief aber und wurde an Mangel an Beweisen freigelassen. Er war ein Verwandter von Munnas Vater und wollte sich das Erbe sichern, deshalb der Tod von dem Jungen. Ravis Vater verbat seinem Jungen je wieder darüber zu reden, weil er Angst hatte, er könnte ihm weggenommen und Munnas Vater gegeben werden. Schauplatz dieses Falles ist Indien, wo der Reinkarnationsgedanke weit verbreitet ist. Stevensons Vorgehen:
Er interviewt Zeugen mehrmals und unabhängig
voneinander, überprüft eventuelle Widersprüche mehrerer Personen
im gleichen Fall, versucht schriftliche Aufzeichnungen wie Krankenhausberichte,
Geburtsurkunden, Gerichtsprotokoll, etc. zu bekommen,...
Weiters befragte er die Familie vom früheren Leben,
falls diese identifizierbar ist, usw.
Die Beziehung zwischen dem sich erinnernden Kind und der
Person, an die es sich erinnert werden nach folgenden Gesichtspunkten
untersucht:
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